sábado, 9 de noviembre de 2013

Die Reise nach Kooperation

Als Beispiel von einem typischen Bewegungsspiel kommt oft das "Reise nach Jerusalem" oder auch "Sesseltanz" vor. In den Schulen wird es auch häufig im Sportunterricht gespielt, da es ein sehr lustiges Spiel ist.


Und das ist genau das Problem!


Zusammenfassend geht das Spiel um der schnellste zu sein, während die langsamsten ausgeschieden werden. Und da wir in keiner Olympiade sind, sonder in einer Schule, stellt sich als Frage, ob wir diese Ergebnisse möchten. Als Sportlehrer würde ich sagen, dass die langsamsten SchülerInnen sind, die die mehr spielen sollten.

Wie kann man das schaffen? Eine Variante für das Spiel wäre das "Kooperative Stühle", in dem die Kooperation zwischen den SchülerInnen eine wichtige Rolle hat.

So geht es:

Auf dieser Reise hat jeder Mitfahrer einen Sitzplatz, auch wenn die Stühle wie bei der "Reise nach Jerusalem" immer weniger werden. Jeder Spieler nimmt einen Stuhl, gemeinsam stellt ihr die Stühle so im Kreis auf, dass die Sitzflächen nach außen zeigen. Bei der ersten Runde findet jeder Spieler einen Sitzplatz, danach wird – Runde für Runde – ein Stuhl entfernt.
Doch das tut der Reise keinen Abbruch: Der bzw. die Spieler, die keinen freien Stuhl mehr finden, setzen sich einfach auf den Schoß eines Mitspielers! Je weniger Stühle im Spiel sind, desto mehr Spieler sitzen aufeinander und die "Kooperative Stühle" wird immer wilder und lustiger!

Ich bin nicht gegen Wettkampf im Sportunterricht, aber die Kooperation sollte einen viel großeren Teil in den Schulen haben, da wenn wir mit der Kooperation reisen, werden wir nach der Integration kommen können.